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Amarone auf dem Podium mit der italienischen Küche und den Olympischen Spielen

Amarone Opera Prima 2026 markierte den Abschluss der 22. Ausgabe der Veranstaltung des Consorzio Tutela Vini Valpolicella, die der Präsentation des neuen Jahrgangs 2021 des Amarone della Valpolicella sowie der internationalen Förderung dieses Weins als Ausdruck italienischer Identität gewidmet ist.


Die Veranstaltung fand vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 in Verona statt, mit institutionellen Terminen und öffentlichen Verkostungen.


Die Eröffnungsdiskussion mit dem Titel „Amarone auf dem Podium mit der italienischen Küche und den Olympischen Spielen“ wurde am 31. Januar im Auditorium Riccardo Borghero der Handelskammer Verona abgehalten.


Ich hatte das große Vergnügen, drei herausragende Protagonistinnen persönlich zu treffen, die ihre beruflichen und persönlichen Erfahrungen teilten:


  • Maddalena Fossati, Direktorin von La Cucina Italiana und eine Schlüsselfigur bei der Kandidatur der italienischen Küche als immaterielles UNESCO-Kulturerbe.

  • Deborah Compagnoni, mehrfache Olympiamedaillengewinnerin und Botschafterin der Milano Cortina 2026 Winter Olympics, die die Perspektive des Spitzensports in den Dialog zwischen Gastronomie und internationalen Großereignissen einbrachte.

  • Cristina Bowerman, Michelin-Sterne-Köchin, die einen internationalen Blick auf die italienische Spitzenküche vermittelte, die weltweit – insbesondere in den USA – Anerkennung findet.


Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die enge Verbindung zwischen Amarone, italienischer Küche und den Olympischen Spielen 2026. Dabei wurde deutlich, wie sich gastronomische und kulturelle Exzellenz Italiens mit globalen Ereignissen verknüpft, um Identität, Herkunft und Tourismus zu stärken.


Verkostungen und Marktsignale


Im Anschluss wurde die Veranstaltung mit öffentlichen Verkostungen in den Gallerie Mercatali der Veronafiere fortgesetzt. Dort konnten Amarone und weitere Weine aus der Valpolicella bis zum abschließenden Event verkostet werden.


Ich nehme aus dieser Erfahrung großes Vertrauen in die Zukunft mit. Die Signale sind ermutigend und klar nach vorne gerichtet. Die präsentierten Ergebnisse zeigen einen Amarone, der sich zunehmend auf Qualität, territoriale Identität und eine Positionierung im Premiumsegment konzentriert.


  • Starke Fokussierung auf Balance: Die neuen Jahrgänge überzeugen durch Frische, feine Tannine und größere Trinkigkeit – ohne an Struktur zu verlieren.

  • Zentralität des Terroirs: Das Interesse an Unterzonen und an Interpretationen einzelner Täler wächst stetig.

  • Premium-Internationale Märkte: Amarone bestätigt seine Rolle als Ikonenwein mit klarer Präsenz in der gehobenen Gastronomie und im Sammlermarkt.

  • Dialog mit jüngeren Generationen: Die Kommunikation wird moderner, bleibt jedoch fest in der Tradition verwurzelt.


In einer Zeit, in der der Rotweinkonsum insgesamt rückläufig ist, beweist Amarone Resilienz. Er ist kein „Mengenwein“, sondern eine bewusste Entscheidung. Und genau das macht heute den Unterschied.


Unsere Vision

Als Produzentin in der Valpolicella bin ich fest davon überzeugt, dass die Zukunft des Amarone auf drei Schlüsselbegriffen beruht: Identität, Konsequenz und Eleganz.


Identität bedeutet Respekt vor historischen Weinbergen und dem Appassimento als kulturelles Erbe – noch bevor es eine Produktionstechnik ist.

Konsequenz bedeutet Selektion, Zeit und mutige Entscheidungen.

Eleganz bedeutet Balance: Kraft, ja – aber stets geführt von Finesse.


Veranstaltungen wie Amarone Opera Prima erinnern uns daran, dass wir nicht einfach nur Wein produzieren. Wir bewahren ein Symbol italienischer Exzellenz in der Welt.


Amarone war nie ein hastiger Wein. Und vielleicht ist er gerade deshalb heute aktueller denn je.


Die Zukunft gehört denen, die warten können. Und in der Valpolicella ist Geduld seit jeher Teil unseres Wesens. 🍷

 
 
 

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